Einige Songtexte... Du hast viel zu lang gewartet Hungerland (Musik/Text: Helge
Nitzschke)
ruhtest dich aus und ließt dich gehn
Und es erwuchs um dich ein Garten
durch seine Äste musst du
sehn
Wird dir kalt wenn du die Tage
die du verloren hast jetzt
zählst
Und wie oft stellst du diese Frage
als hättest du nicht frei
gewählt
Wo willst du hin
Flieh nach Außen nicht nach Innen
Hab keine Angst
Statt leis zu beten laut zu singen
Nimm die Schaufel Axt und Spaten
und schlag die Schlafmohnköpfe ab
Sie rauben dir schon lang den Atem
den dir deine Sehnsucht gab
Wo willst du hin
Flieh nach Außen nicht nach Innen
Hab keine Angst
Statt leis zu beten laut zu singen
Dein Spiegelbild ist eine Lüge
dein Traum von dir bleibt immer Traum
Du selbst bist das was ich so liebe
gib deinem Herzen neuen Raum
Wo willst du hin
Flieh nach Außen nicht nach Innen
Hab keine Angst
Statt leis zu beten laut zu singen.......
Sie packt in ihre schwarze
Tasche das harte Brot
Und sagt: Das ist der Platz gegen Hungersnot
Sie lacht: Für alle Fälle: Der Hunger wird groß
Sie meint: An dieser Stelle geht die Reise los
Sie stützt sich ab an dem Geländer und erwartet meine Hand
Sie sagt: Du kommst jetzt mit in mein Hungerland
Sie sagt: Du musst mit helfen- der Hunger wird groß
Sie sagt: Pack deine Sachen- die Reise geht los....
Aaaahhhhhhh...ahahaha....ahahahaha...ahahahaha
Aaaahhhhhhh...ahahaha....ahahahaha...ahahahaha
Sie wartet auf den grünen Morgen und erinnert sich nur schwer
An den Weg der sie führt zum zerborstenen Wehr
Keinen Sturm wird sie fühlen- sie fiebert glutlos
Keinen Menschen erkennen- sie sucht keinen Trost
Ein dünner Halm streift ihre Augen und verwandelt ihr Gesicht
Dort auf tränenweicher Erde liegt ein Haupt ohne Licht
Und ein paar starre Augen wie Steine im Moos
Und ein Atem so langsam- fast wie bewusstlos...
Aaaahhhhhhh...ahahaha....ahahahaha...ahahahaha
Aaaahhhhhhh...ahahaha....ahahahaha...ahahahaha
Eines Morgens finden Kinder beim Versteckspielen eine Spur
Die da führt tief und dunkel hin in grausiger Flur
Hin zum schlammigen Wasser vom alten Kanal
Und dem Boot bei der Brücke mit Lecks ohne Zahl
Dort hat auf vergilbten Seiten eine kranke Hand gemalt
Die den Stift zu führ'n nicht wusste- schmierte: Ich komme bald...
Doch das Boot ist verlassen und Moder droht
Und ein Schatten im Wasser treibt ins Morgenrot....
Aaaahhhhhhh...ahahaha....ahahahaha...ahahahaha
Aaaahhhhhhh...ahahaha....ahahahaha...ahahahaha